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3 Fragen an Manuel Mandler

Manuel Mandler ist CEO und Founder von alley, einer Plattform, die medizinische Beratung und Informationen anbietet. Zuvor war er Managing Director bei MediExpert. Unser Kollege Danny Krautz hat ihm drei Fragen gestellt.

Sie waren Führungskraft eines Corporates und wechselten zu einem Venture. Haben Sie diesen Schritt jemals bereut und was würden Sie Kolleg*innen im Corporate Bereich empfehlen?

Ich habe meine Entscheidung, meinen Job als Geschäftsführer aufzugeben, um ein Start-Up zu leiten, nie bereut. Nachdem ich meine Perspektive geändert und mich in die Welt der Pflegedienstleister*innen und Start-Ups vertieft habe, ist meine Empfehlung, als Grundvorraussetzung für erfolgreiche Kooperationen, ein tiefgründiges Verständnis für die Bedürfnisse von Pflegedienstleister*innen und Start-ups zu entwickeln.

Was ist die größte Herausforderung bei der Gründung eines Ventures und warum sollten Unternehmen dies tun oder nicht tun?


In Europa gibt es ein paar hochgradig regulierte Märkte, wie der Gesundheitssektor. Für Corporate VCs ist es entscheidend, die spezifischen Einschränkungen dieser Märkte zu verstehen, insbesondere die Vergütung, der von den Start-ups erbrachten Leistungen. Aufgrund dieser Einschätzungen sollten die VCs über längerfristige strategische Investitionen entscheiden.

Was trägt Ihrer Erfahrung nach am meisten zum Erfolg eines Unternehmens bei und welche spezifischen Fähigkeiten sind für ein digitales Gesundheitsprojekt erforderlich?


In erster Linie wie immer lang anhaltende Leidenschaft und Freude. Zweitens ein tiefgründiges Fachwissen über die Hintergründe und Einschränkungen des angestrebten Gesundheitsmarktes, z. B. in Deutschland. Und drittens sehr gute Verbindungen entweder/oder zu Leistungserbringern und Krankenkassen, um einen erfolgreichen Start des digitalen Gesundheitswesens zu gewährleisten.

 

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