Was entscheidet über den Preis einer SaaS-Company beim Exit?
Der Software-M&A-Markt hat sich in den letzten Jahren deutlich ausdifferenziert. Während die Multiples nach dem Covid-Hype wieder auf das Niveau von 2014/15 zurückgekehrt sind, entscheidet heute nicht mehr nur Wachstum über die Bewertung, sondern zunehmend auch Effizienz, Churn-Kohorten und KI-Strategie. Sebastian Voigt spricht mit Mark Miller, Gründer und Managing Partner bei Carlsquare, über die Mechanismen hinter erfolgreichen Exit-Prozessen und was Unternehmer heute wirklich vorbereiten müssen.
Im Gespräch geht es darum, warum Pricing eine der wirkungsvollsten Stellschrauben vor einem Exit ist, wie Investoren zwischen ARR-Multiples und EBITDA-Betrachtung abwägen und warum transactional-based Pricing gerade zum neuen Lieblingskind der Käuferseite wird. Und wie Mark bestätigt: „Wenn du einen Prozess machst ohne richtige Auktion, geht der Preis eher runter. Wenn du einen Prozess mit einer richtig gestalteten Auktion machst, dann geht er eher hoch.“
Außerdem in der Folge: Warum Preiserhöhungen besser im eigenen P&L stehen als im Investorenmemorandum. Wie ein progressives Erfolgshonorar Berater und Verkäufer auf dasselbe Ziel einzahlt. Und warum eine fehlende KI-Strategie heute zum echten Bewertungsrisiko wird.
Über den Gast
Mark Miller ist Gründer und Managing Partner bei Carlsquare, einer spezialisierten M&A-Beratung für Software- und Technologieunternehmen mit rund 200 Mitarbeitenden an zwölf Standorten in acht Ländern. Er begleitet seit über 25 Jahren Inhaber-geführte Unternehmen auf der Verkäuferseite durch komplexe Transaktionsprozesse. Erreichbar ist Mark am besten per LinkedIn oder E-Mail.
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