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10-Minuten Lieferdienste – der Aufstieg vor dem Fall?

Endlich hat Europa seine eigene Startup-Erfolgsgeschichte. Die schnellen Lebensmittellieferdienste Gorillas, Flink oder getir sammelten 2021 bereits 1,3 Milliarden Euro Risikokapital ein. Das ist etwas mehr als der aktuelle Marktwert der englischen Fußballnationalmannschaft – der teuersten Mannschaft bei der Fußball-EM 2021. Und das alles nur für das Versprechen, Lebensmittel in städtischen Gebieten in weniger als 10 Minuten zu liefern. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Kritik an der schnellen Lebensmittellieferung-auf-Rädern nimmt zu: Anwohner klagen über ein verändertes Stadtbild und Fahrer klagen über die Arbeitsbedingungen. Die Frage stellt sich, ob das Geschäftsmodell überhaupt nachhaltig betrieben werden kann und ob die Milliarden, die derzeit in die Szene fließen, nicht an anderer Stelle besser angelegt wären. Zugegeben, Blitzlieferdienste sind bequem. Es ist schwer Nein zu sagen. Dies ist durchaus ein Indikator für großen Erfolg. Und genau deshalb haben wir uns hingesetzt und darüber diskutiert, wie der Markt aussieht (Teil 1), wie das Geschäftsmodell funktioniert (Teil 2) und stellen die Sinnfrage nach den vielen Milliarden, die derzeit in Geschäftsmodelle fließen, die uns einzig und allein ein bequemeres Leben versprechen (Teil 3). Happy Reading.

Mehr im „FEED ME“ Newsletter von Otto Reygers

 

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