Kategorie: Pricing & Sales

  • Pricing-Beratung für Immobilienunternehmen: Preisfindung, Vermarktung und Renditemaximierung

    Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren und Sachwertverfahren beantworten eine Frage: Was ist eine Immobilie wert? Sie beantworten nicht, was ihr dafür verlangen könnt und wie ihr diesen Preis am Markt durchsetzt. Seit der Zinswende klafft zwischen Buchwerten aus den Boomjahren und der Marktrealität ein Bid-Ask-Spread, der Dispositionen blockiert. Gleichzeitig bleibt im Mietportfolio Spielraum…

  • Pricing-Beratung für Retail-Tech-Unternehmen: SaaS-Pricing für den stationären und digitalen Handel

    Die meisten Retail-Tech-Plattformen rechnen noch pro Sitzplatz ab, obwohl Handelsunternehmen längst nach Nutzung und Wirkung fragen. Retail-Tech-Unternehmen mit 10 bis 500 Millionen Euro Annual Recurring Revenue (ARR) stehen vor derselben Weichenstellung: weg vom Sitzplatzmodell, hin zu nutzungsbasiertem oder hybridem Pricing. Gleichzeitig sollen KI-Features wie Dynamic Pricing oder Forecasting monetarisiert werden,…

  • Pricing-Beratung für Telekommunikation: Bündelung, Tarife und Churn-Reduktion durch Pricing

    Average Revenue Per User (ARPU) sinkt in nahezu allen Segmenten der Telekommunikation, während der Datenverbrauch pro Kunde stetig wächst. Netzqualität, 5G und Unlimited-Data gelten in den meisten Märkten längst als Commodity, nicht als Differenzierung. Tarifportfolios nach Fusionen bleiben unharmonisiert, Rabatte laufen im Vertrieb unkontrolliert, und ein aggressiver Wettbewerber zwingt zur…

  • Pricing-Beratung für Luftfahrt: Komplexe Preisstrukturen und Margensicherung im Aviation-Segment

    Eure Kosten für Personal, Ground-Handling und regulatorische Auflagen wachsen schneller als eure Erlöse. Die globale Nettomarge der Luftfahrt liegt laut Internationalem Luftverkehrsverband (IATA) bei rund 3,9 Prozent für 2026. In einem solchen Umfeld verschiebt jeder Prozentpunkt Yield-Verbesserung euer Ergebnis überproportional. Euer Revenue-Management-System optimiert nur innerhalb bestehender…

  • Pricing-Beratung für Maschinenbau: Von Cost-Plus zu Service und Recurring Revenue

    Der deutsche Maschinenbau verzeichnet laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zwölf aufeinanderfolgende Rückgangsquartale bis Ende 2025. Die Kapazitätsauslastung liegt bei 78,3 % gegenüber einem langjährigen Schnitt von rund 85 %. Wachstum über Volumen ist damit keine verlässliche Option mehr. Trotzdem kalkuliert der Großteil der…

  • Pricing-Beratung für Medien und Publishing: Von Werbung zu Subscription und Pay-per-Use

    Die Phase mühelosen Abo-Wachstums nach dem ersten Paywall-Launch ist für viele Medienhäuser vorbei. Der Vorstand fordert höhere Werte bei der Average Revenue per User (ARPU), während Kündigungen zunehmen und Rabattlogik die Preisarchitektur aushöhlt. Zwischen Trial-Preis und Vollpreis klafft in vielen Verlagen eine Lücke, an der Abonnenten beim Umstieg abspringen, und…

  • Pricing-Beratung für die Chemieindustrie: Rohstoffkosten, Vertragspreise und Marge in volatilen Märkten

    Steigende Energiekosten, anhaltende Überkapazitäten und neue CO2-Kosten durch CBAM und EU-ETS treffen die Chemieindustrie in einem ohnehin schwierigen Marktzyklus. Viele Unternehmen preisen weiterhin über Cost-Plus- und indexgebundene Vertragsmodelle, die Rohstoffkosten abbilden, aber Rabattleckage und Zahlungsbereitschaft einzelner Kunden ignorieren. Das Ergebnis: sinkende Margen, obwohl Kostensenkung längst ausgereizt ist. Commodity-, Spezialchemie- und…

  • Pricing-Beratung für den Handel: Category Pricing, Promotions und dynamische Preisstrategien

    Die EBIT-Marge im europäischen Lebensmittelhandel liegt seit zwei Jahren bei 2,8 %, die Vertriebskostenquote bei 19,7 %. Gleichzeitig sind Großhandelspreise binnen eines Jahres um 6,3 % gestiegen. Wer diese Kosten nicht weitergibt, verliert Monat für Monat Marge. Eure Category Manager kalkulieren Preise oft in Excel, ein…

  • Pricing-Beratung für Konsumgüterunternehmen: Preispositionierung, Aktionen und Margenschutz

    Zwischen 2022 und 2024 haben viele Konsumgüterhersteller ihre Preise deutlich erhöht, um steigende Rohstoff- und Energiekosten zu kompensieren. Jetzt verlieren sie Volumen, während Handelsmarken in zentralen Kategorien strukturell Marktanteile gewinnen. Die erreichten Preisniveaus lassen sich kaum verteidigen, wenn Vertriebsteams in Jahresgesprächen keine belastbare Wertargumentation liefern und Rabattsysteme unkontrolliert Marge verschenken.

  • Pricing-Beratung für Energieunternehmen: Neue Preismodelle in der Transformation

    Strompreise für energieintensive Unternehmen sind laut Bundesnetzagentur in fünf Jahren um 57 % gestiegen. Auf diese Volatilität treffen Preismodelle, die aus Regulierung und Cost-Pass-Through entstanden sind, nicht aus kommerzieller Steuerung. Grünstromtarife, dynamische Tarife und Power Purchase Agreements haben keine historische Preisreferenz. Unkontrollierte Rabatte im Industriegeschäft kosten…